Evolution #3

Nach #1 und #2 folgten ein paar verschiedene Ausprägungen des PCs. Wobei ich später längere Zeit die Kombination Intel – NVidia bevorzugte. Danach dann aus Solidarität zu den Schwachen auf dieser Welt AMD – ATI. Von Cyrix ließ ich, anders als Tobias, immer meine Finger. Zu langsam. Die Preisersparnis war mir den Verzicht auf schiere Power, so will ich das mal nennen, nicht wert.

Im Büro eine Etage höher steht nun immernoch ein Athlon irgendwas mit 2GHz und 4GB RAM. Das Gerät ist beinahe drei Jahre alt, tuts aber noch ganz gut. Spielerechner nennt man das wohl. Für nicht mehr ganz so aktuelle Spiele, hehe.

Mein erstes selbstgekauftes Notebook, ein Sony Vaio, habe ich nach etwa anderthalb Jahren wieder ausgemustert. Vorinstalliert war darauf Windows Vista. Für Programmierer ist das wirklich kein schönes Betriebssystem. Zumindest befremdeten mich die Eigenarten und ich installierte schon nach kurzer Zeit Ubuntu auf der Kiste. Mein x-ter Linux-Anlauf. Erfolgreich.

Vor etwa drei Monaten nun habe ich mir ein Macbook Pro gekauft. Ich wollte ein System mit Linux / Unix drauf, welches schick ist, funzt und so richtig schnell rennt. Apple liefert das mit dem Macbook. Bisher bin ich weitestgehend zufrieden mit der Kiste. Ein richtiger Apple-Nerd bin ich allerdings nicht geworden. Alles hübsch und so. Aber gerade die anfängliche Einrichtungsphase für meinen Entwicklungskram hat mich einige Nerven gekostet.

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Evolution #2

Begonnen hat alles mit einer Spielekonsole, deren Name ich nicht kenne. Ich kann nicht einmal ein Bild von dem Gerät finden – oder erkenne es nicht sicher darauf wieder. Die Konsole ist gefühlt irgendwann zwischen meinem fünften und achten Lebensjahr ins Wohnzimmer der Eltern eingezogen. Auf dem Fernseher war so ziemlich nichts! zu erkennen. Balken. Balken. Und Balken. Gesteuert wurde mit einem Drehregler. Großartig.

Irgendwann kam dann die Brotkiste ins Haus. Ein wirklich geniales Gerät. Hauptsächlich wurde damit gespielt. Als ich darauf erste Basic-Programme schrieb, war ich etwa elf oder zwölf. Ich hatte auch einen Pascal-Compiler, von der Sprache ohne Handbuch und Internet (Internet!?!) aber keine Ahnung. Später kaufte ich einen sogenannten Cross-Assembler, der allerdings kaum zum Einsatz kam. Denn: Ich war zu jung und ungeduldig für Assembler und der erste PC sollte kurz darauf auf dem Schreibtisch stehen – auf Papas Schreibtisch, hehe.

Nebenbei sei noch der Competition Pro erwähnt, dessen Tastschalter mehrfach ersetzt wurden – dem Lötkolben sei dank. Jaja, die doofen Rüttelspiele (z.B. Summer Games).

486er DX2 mit VESA Local Bus, Sound Blaster und 4MB RAM – vorerst. Millionen Menschen lesen dieses Blog. Dennoch: Geiles Gerät! Dieser erste PC stellte einen gehörigen Sprung dar. Atari-irgendwas und Amiga aller coleur sah ich nur bei Freunden. Der 486er wurde dann für unverschämt viel Geld auf 8MB aufgerüstet – denn der Sohn wollte, ja er musste!, unbedingt Star Wars: Dark Forces spielen. Klar lief das Spiel auch mit 4MB, aber nur sehr wackelig und unzuverlässig. Selbst die ausgeklügelsten Einstellungen für Himem, XMS und ggf. EMS halfen nicht zuverlässig. 4MB waren zu wenig! Zu wenig!! Gerade stecken hier und jetzt in diesem Rechner vor meiner Nase 1024 mal soviel Megabyte RAM – hach ja, was hätten die Progger damals damit angestellt?!

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