La Antena

Zweiter Film am fünften Tag: La Antena.

Tobias sagte mir, er habe die Musik nicht gemocht. Mir ging es da anders: Ich fand sie gut und gar nicht aufdringlich. Wir sind bei Filmen manches Mal nicht einer Meinung, hehe.

Der Film selbst wurde als Art-House-Film angekündigt. So war es dann auch. Man musste schon sehr bereit sein, sich auf dieses knapp 90-minütige Experiment einzulassen. Schwarz-weiß, kaum gesprochenes Wort, eigentlich ein Stummfilm. Sehr interessant, aber nicht spannend – also nicht für mich. Was den Film in meinen Augen nicht schlecht macht, denn es gab eine Menge zu schauen und zu wundern.

Zur Handlung: In einer Stadt leben Menschen, die seltsam gefühllos zu sein scheinen. Und sie können nicht sprechen. Also im Sinne von „Laute von sich geben“. Ihre Stimmen wurden ihnen genommen. Ihnen sind nur die Worte geblieben. Nunja, bis auf zwei Menschen, denn die können noch sprechen. Um diese beiden und ein paar mehr rankt sich denn auch die Geschichte. Der tyrannische Mr. TV will mit ihrer Hilfe die Menschen der Stadt komplett unterwerfen und ihnen auch noch die Worte nehmen. Es findet sich jemand, der sich dagegenstellt.

Durch die flackernden schwarz-weiß Bilder, die deutschen Untertitel zur spanischen Schrift und den eigenwilligen Stil ist der Film wie gesagt keine Entspannung. Aber ich habe ihn gern gesehen.

La Antena

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