Stuck

Bevor ich gleich totmüde ins Bett falle, noch ein paar Worte zum dritten und letzten Film am ersten Tag beim Fantasy Filmfest. Stuck heißt er.

Stuck

Rabenschwarz ist der Humor, sarkastisch angehaucht die Stimmung. Und dabei geht es doch wohl um die Kritik am Egoismus und der unterlassenen Hilfe in der Gesellschaft, augenscheinlich erstmal der amerikanischen.

Brandi (Mena Suvari) arbeitet in einem Krankenhaus auf der Altenpflegestation. Der Zuschauer lernt sie zum Beginn als selbstlose Helferin kennen, lebensfroh und scheinbar nicht schlecht im Wesen.

Dann gibt es da noch Tom (Stephen Rea), der einen wirklich schlechten Tag hatte und nun wohl endgültig in die Obdachlosigkeit hineinrutscht.

Beide treffen bei einem Unfall aufeinander. Brandi, nach einer Party nicht mehr nüchtern und am Steuer ihres Autos telefonierend, erwischt Tom an einer Kreuzung, die er bei Rot überquert. Alles mitten in der Nacht, keiner hat es gesehen. Brandi stoppt nicht, sondern fährt schockiert und in Panik mit Tom in ihrer Frontscheibe steckend nach Hause, stellt das Auto in die Garage und denkt gar nicht daran, Hilfe zu holen. Die Folgen wegen der möglichen Schuld hindern sie daran. Sie lässt Tom leiden und macht ihn obendrein noch für die Lage verantwortlich. Denn Tom ist nicht etwa tot, sondern nur schwer verletzt.

Wegen des geradlinigen Aufbaus mag nicht die ganze Dauer des Films Spannung aufkommen. Aber gefallen kann der Film wegen seiner bösen Art allemal. Tom beißt die Zähne zusammen und versucht sich aus der misslichen Lage zu befreien.

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