Out Of The Blue

Fantasy Filmfest in Hamburg, zweiter Tag. Drei Filme habe ich gestern gesehen. Der erste in der Reihe war Out Of The Blue.

Out Of The Blue ist die Verfilmung des Romans Aramoana: Twenty Two Hours of Terror, welcher wiederum auf einem Amoklauf in Aramoana, Neuseeland, beruht.

Zu Beginn werden einige Charaktere, die später eine Rolle spielen werden, kurz vorgestellt, alles Alltagsszenen. Ein ganz normaler Tag. Es dauert nicht lang, bis David Gray seine Untaten beginnt.

Der Film macht von da an richtiggehend wütend. Die Willkürlichkeit, die Sinnlosigkeit und letztlich die Hilflosigkeit der Opfer sind schockierend. Gray schießt wahllos auf alles, was ihm ins Blickfeld kommt.

Out Of The Blue bemüht sich nicht, Gründe für diese Tat zu liefern. Klar wird nur, dass Gray ein Außenseiter und heimlicher Waffennarr war. Seine Persönlichkeit wird als labil und anfällig geschildert. Letztlich kommt es wegen einer Lappalie zum Ausbruch. Die folgenden Stunden werden geradlinig und spannend gezeigt. Die Bewohner Aramoana’s harren zu Tode geängstigt in ihren Häusern aus. Etwa 24 Stunden. Dann wird David Gray von der Polizei erschossen.

Der bisher beste Film des FFF den ich gesehen habe.

Out Of The Blue

1 Response so far »

  1. 1

    Tobias said,

    August 19, 2007 @ 03:53

    Ich hab ja gesagt, das „Out of the Blue“ ein Highlight des diesjährigen FFFs ist. Schön zu sehen, das du die Meinung teilst.

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