Mr. Brooks

Zweiter und letzter Film am vierten Tag: Mr. Brooks.

Mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass Kevin Costner noch einmal in einem Film mitspielt, der wirklich sehenswert ist?! Ich nicht unbedingt.

In Mr. Brooks spielt er einen schizophrenen Serienkiller, der nicht gerade des Spaßes wegen tötet, sondern um seine Lust zu daran zu befriedigen: Er ist süchtig. Und er leidet darunter. Vordergründig ist Mr. Brooks ein erfolgreicher Mann. Er wurde gar mit dem „Man Of The Year“-Preis bedacht. Er hat eine Frau, eine Tochter und ist beruflich mit seiner eigenen Firma äußerst erfolgreich.

Zwei Jahre lang hat Mr. Brooks keine Morde mehr begangen. Als er der Sucht nicht weiter die Stirn bieten kann, tötet er erneut ein Paar, vergisst dabei jedoch die Vorhänge des Schlafzimmers, in dem er die beiden überrascht, zu schließen. Ein Fehler, der Mr. Brooks‘ idyllisches Leben empfindlich beeinträchtigt.

Auch zu diesem Film kann ich inhaltlich nicht viel sagen, da sonst schon zuviel verraten wäre. Nur soviel: Die Tochter von Mr. Brooks entwickelt ein Problemverhalten, hehe.

Insgesamt ist dieser Film nach Out Of The Blue der zweitbeste, den ich auf dem Filmfest bisher sah. Zwei Frauen, die vorhin hinter mir in der Reihe zur Bar standen, schwärmten von Costner’s umwerfenden Sex-Appeal. Das kann ich nur bedingt nachvollziehen. Spielen jedoch kann er noch. Und seine zweite Persönlichkeit Marshall (William Hurt) ist wirklich famos.

Mr. Brooks

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