Martyrs

Ich hatte noch nie Angst vor einem Film. Wohlgemerkt: Bevor ich ihn überhaupt je gesehen hätte. Martyrs aber wurde immer wieder als hart und übel bezeichnet und angekündigt. Eine direkte Steigerung zu Inside sei er, einem Film, den ich Anfang des Jahres bei den Fantasy Filmfest Nights gesehen hatte. Damals hatte ich anschließend wirklich keinen Appetit mehr auf irgendwas.

Martyrs ist denn auch wirklich schonungslos. Gewaltätig, dreckig, böse, dunkelst. Im Grunde besteht der Film aus drei Abschnitten, die fließend ineinander übergehen. Behandelt wird das Thema der eingesperrten, gedemütigten und gefolterten Menschen in irgendeinem Keller im Haus einer nur scheinbar normalen Familie. Dieses Szenario gelangt ja in der Realität auch immer wieder in die Medien.

Ich verließ das Kino mit einem flauen Gefühl im Magen. Im Web kann man verfolgen, wie sich über Sinn und Unsinn eines solchen Films und seiner ausufernden Gewaltdarstellung gestritten wird. Hätte es sie nicht gegeben, wäre es nicht dieser Film. Ein vernünftiges Urteil dazu habe ich mir allerdings noch nicht gebildet.

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