Macbeth

Der dritte Tag war der für mich bisher längste Tag auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest. Vier Filme habe ich mir angesehen.

Macbeth war der erste an diesem Tag. Und schon nach fünf Minuten war mir klar: „Du verstehst hier nix!“ Altenglisch, mit einem australischen Akzent gesprochen, gibt das Begleitheft Auskunft. Schätzungsweise drei Viertel des Textes sind unverstanden an mir vorbeigegangen. Der Geschichte konnte ich dennoch folgen, den Verquickungen der Charaktere nicht so ganz. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Macbeth zuvor nicht gelesen habe, die Handlung nicht kenne.

Aber der Film sieht durchweg wunderbar aus. Dunkel zumeist, vielleicht fünf Minuten bei Tageslicht. Die Charaktare sind so edel gekleidet, sie könnten auch einem exklusiven Modekatalog entsprungen sein. Die Kulisse ist sehr tragend, viel roter Stoff an den Wänden, eine Stimmung Gothic-like. Auch gespielt wird durch die Bank weg gut – zumindest ist das Eindruck der blieb, wenn man mehr auf Mimik achten muss, da die Hälfte der Worte unverstanden bleibt. Dass die Fehde wieder einmal mit modernster Schusswaffengewalt ausgetragen wird – naja, hat es halt schon gegeben.

Ich bin auf die Deutsch synchronisierte Version gespannt.

Macbeth

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