Fido

Letzter Film am fünften Tag beim Fantasy Filmfest. Über vier drei weitere werde ich noch in Kürze berichten.

Fido ist wirklich schräg. Eine Gesellschaft ähnlich der aus Pleasantville hat sich Zombies zu Untertanen gemacht. Wer etwas auf sich hält, hat einen Zombie zuhause, der dient – in welcher Art auch immer, hehe. Und Zombies sind ersetzbar. Tickt einer aus, wird verletzt oder stirbt, dann kommt halt ein neuer.

Fido ist als gesellschaftskritischer Film gedacht und funktioniert mit seinem Humor auch weitestgehend. Mir persönlich hat der Film auf die Dauer zu wenig Biss. Laubharkende Zombies und ähnliches hat man nach einer Stunde Film einfach schon zu oft gesehen. Es ist für den Film eben normal.

Gerade in den ersten zwanzig, dreißig Minuten hat mir Fido sehr gefallen. Die Unmöglichkeit, Menschen komplett hemmungslos für niedere und stupide Dienste vollkommen selbstverständlich einzusetzen und sie über Nacht an einen Baum anzuketten, ist so unwirklich, dass es wieder lustig ist.

Carrie-Anne Moss meinte Micha erst nach zehn Minuten erkannt zu haben. Unverständlich, hehe.

Fido

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