Archive for film

Bildstörungen

Folgendes wurde nicht nur für den Film Death Proof, sondern in ähnlicher Form auch für Planet Terror ausgehängt.

Bildstörungen

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Filmrätselstöckchen 360

Das Filmrätselstöckchen ist eine lustige Angelegenheit, wenngleich ich meine, dass mancher Weblog damit ein wenig vollgemüllt wird, hehe. Gestern habe ich bei Tobias das 359. Rätsel mit dem wirklich guten Film (meine Meinung) Heat erraten und werde nun die Nummer 360 übernehmen.

Update: Um 19:00 Uhr Jetzt geht’s los.

Erstes Bild:

Filmrätselstöckchen 360 - erstes Bild

Zweites Bild:

Filmrätselstöckchen 360 - zweites Bild

Drittes Bild:

Filmrätselstöckchen 360 - drittes Bild

Viertes Bild:

‘Filmrätselstöckchen 360 - viertes Bild

Das Rätsel wurde geknackt. Die Bilder entstammen dem nicht gerade guten Film House Of The Dead. Weiter geht’s heute um 20:00 Uhr bei symBadisch, der als Genre-Fremdling den Film erraten hat. Glückwunsch!

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Das war das Fantasy Film Fest 2007

…für mich. Insgesamt habe ich mir an 8 Tagen 16 Filme angesehen, soviele wie auf keinem FFF zuvor. Allerdings war das auch erst mein zweiter umfangreicherer Besuch beim Fantasy Filmfest.

Hier die von mir angesehenen Filme in chronologischer Reihenfolge.

Ich hätte mir sicher den einen oder anderen Film zusätzlich angesehen, aber manchmal konnte ich nicht mehr. Und vom Anfang der zweiten Woche an wurde die private Lage mit dem Warten auf meinen Sohn immer brisanter. Wegen verdächtiger Schmerzen hatte ich Day Watch, den letzten Film auf meinem Plan, kurzfristigst ausgelassen. Geld zurück?!

„Ein Notfall?!“
„Meine Frau hat Wehen!“
„Ach sooo! Na dann!“

Und?! Zu diesem Zeitpunkt war er immer noch nicht da. Falscher Alarm, hehe.

Alles in allem ein schönes Filmfest. Vielleicht ist der Eindruck entstanden, ich sei immer allein hingegangen. Dem ist nicht so. Mit dabei waren (zumindest ab und an): Micha, Oli & Simone, Jan & Freundin sowie Hennig & Freundin. Getroffen habe ich Martin & Janette & Lutz alias Granatensau, hehe.

Ich freue mich aufs nächste Jahr! Wenn sich am Termin nichts mehr ändert, dann in Hamburg vom 13. bis 20. August 2008.

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Film Noir

Der letzte Film, den ich beim Fantasy Filmfest in Hamburg gesehen habe, heißt Film Noir.

Dieser Film ist merkwürdig. Interessante Detektivstory in teilweise ziemlich schlecht animiertem Rahmen. Die Animationen schienen immer mal wieder recht billiger Software zu entstammen. Grundsätzlich hat mir die technische Umsetzung gefallen, aber den Charakteren sah man den CGI-Ursprung an. Clippingfehler inklusive und oftmal überhaupt nicht ineinandergreifende Körperkontakteleien vermiesten das Bild.

Sex gibt es in diesem Film einigen. Der wirkt wegen der Computercharaktere eigentlich auch immer billig. Auch handlungstechnisch fand selbst ich die Menge des Guten zuviel, hehe.

Alles in allem hätte der Film auch als simple Studentenarbeit auf Youtube zu finden sein können. Er hat mir gefallen, mich aber längst nicht vom Hocker gerissen. Die Musik (Jazz und Blues) allerdings ist wunderbar gelungen.

Film Noir

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The Dark Hour

Durch die Geburt von Henry und den allgemeinen alltäglichen Trubel sind meine Kommentare zum Fantasy Filmfest in wenig ins Hintertreffen geraten. Zwei Filme stehen noch aus.

The Dark Hour wurde auf spanisch mit englischen Untertiteln gezeigt. Das Lesen bei soviel Gesprochenem und einem derart dunklen Film fällt nicht leicht. Bis ins Detail habe ich den Inhalt leider auch nicht mitbekommen. Zumindest nicht, weshalb getötete Seelenlose in Form von eiskalten Gestalten wiederkehren.

Eine kleine Gruppe Menschen lebt einen sehr eingeschränkten Alltag, scheinbar in einem großen Wohnhaus, wie es sie in Großstädten gibt. Die Menschheit hat sich bekriegt, auch nuklear und mit biologischen Waffen. Das Grüppchen versucht abgeschottet von der Außenwelt zu überleben. Bei der Beschaffung von Nahrungsmitteln aus einem nahegelegenen Lager müssen die Bewohner durch verseuchtes Gebiet und treffen dabei auf die Seelenlosen. Diese kann man sich als eine Art Zombies vorstellen. Bei Berühung übertragen sie ihre Krankheit und man wird einer von ihnen.

Letztlich wird die Lage für die stetig schrumpfende Gruppe Überlebender immer bedrohlicher, der Lebensraum enger. Sie brechen aus, sehen noch einmal den Himmel und … naja, das Ende wird nicht verraten. Es ist überraschend und zeigt das eigentliche Ausmaß der ausweglosen Situation.

The Dark Hour übrigens ist die Zeit, in der Strom in der Anlage abgeschaltet wird und draußen auf den Gängen die eiskalten Gestalten herrschen. Wer sich ihnen nähert, wird erfrieren.

Ich mag diesen Film. Die endzeitliche Stimmung gefiel mir. Ich sollte ihn nocheinmal auf deutsch ansehen.

The Dark Hour

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Shadowboxer

Nur ein Film am sechsten und vorvorletzten Tag des Fantasy Filmfests in Hamburg: Shadowboxer.

Der Film geistert seit 2005 auf Filmärkten herum und hat bis heute keinen deutschen Verleih gefunden. Er sei vielleicht zu kontrovers und würde gegen zuviele Regeln verstoßen, die in Deutschland gesellschaftlich etabliert seien, meinte der Moderator unmittelbar vor dem Filmstart. Das stimmt. Wenn auch nur teilweise. Der Film ist einer der Geheimtipps des Filmfests gewesen.

Rose (Helen Mirren, unlängst im wohl recht erfolgreichen Film The Queen zu sehen gewesen) ist Auftragskiller, genauso wie ihr Stiefsohn, engster Vertrauter, Partner und Liebhaber Mickey (Cuba Gooding Jr.). Rose möchte noch einen Auftrag durchführen, bevor sie das Töten aufgibt und an Krebs sterben wird. Dieser Auftrag wird die noch verbleibende Zeit ihres Lebens verändern. Genauso die von Mickey und letztlich des eigentlichen Opfers.

Auch dieser Film lebt wie so manch anderer davon, dass man vorweg nicht zuviel von der Handlung erfährt. Deshalb halte ich meine Klappe, hehe. Der Film hat mir wirklich gut gefallen. Wenngleich manche Dinge tatsächlich einfach ungewöhnlich anmuten. Schon einmal einen Liebespartner beim Sex mit einem Kopfschuss getötet?!

Shadowboxer

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Fido

Letzter Film am fünften Tag beim Fantasy Filmfest. Über vier drei weitere werde ich noch in Kürze berichten.

Fido ist wirklich schräg. Eine Gesellschaft ähnlich der aus Pleasantville hat sich Zombies zu Untertanen gemacht. Wer etwas auf sich hält, hat einen Zombie zuhause, der dient – in welcher Art auch immer, hehe. Und Zombies sind ersetzbar. Tickt einer aus, wird verletzt oder stirbt, dann kommt halt ein neuer.

Fido ist als gesellschaftskritischer Film gedacht und funktioniert mit seinem Humor auch weitestgehend. Mir persönlich hat der Film auf die Dauer zu wenig Biss. Laubharkende Zombies und ähnliches hat man nach einer Stunde Film einfach schon zu oft gesehen. Es ist für den Film eben normal.

Gerade in den ersten zwanzig, dreißig Minuten hat mir Fido sehr gefallen. Die Unmöglichkeit, Menschen komplett hemmungslos für niedere und stupide Dienste vollkommen selbstverständlich einzusetzen und sie über Nacht an einen Baum anzuketten, ist so unwirklich, dass es wieder lustig ist.

Carrie-Anne Moss meinte Micha erst nach zehn Minuten erkannt zu haben. Unverständlich, hehe.

Fido

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La Antena

Zweiter Film am fünften Tag: La Antena.

Tobias sagte mir, er habe die Musik nicht gemocht. Mir ging es da anders: Ich fand sie gut und gar nicht aufdringlich. Wir sind bei Filmen manches Mal nicht einer Meinung, hehe.

Der Film selbst wurde als Art-House-Film angekündigt. So war es dann auch. Man musste schon sehr bereit sein, sich auf dieses knapp 90-minütige Experiment einzulassen. Schwarz-weiß, kaum gesprochenes Wort, eigentlich ein Stummfilm. Sehr interessant, aber nicht spannend – also nicht für mich. Was den Film in meinen Augen nicht schlecht macht, denn es gab eine Menge zu schauen und zu wundern.

Zur Handlung: In einer Stadt leben Menschen, die seltsam gefühllos zu sein scheinen. Und sie können nicht sprechen. Also im Sinne von „Laute von sich geben“. Ihre Stimmen wurden ihnen genommen. Ihnen sind nur die Worte geblieben. Nunja, bis auf zwei Menschen, denn die können noch sprechen. Um diese beiden und ein paar mehr rankt sich denn auch die Geschichte. Der tyrannische Mr. TV will mit ihrer Hilfe die Menschen der Stadt komplett unterwerfen und ihnen auch noch die Worte nehmen. Es findet sich jemand, der sich dagegenstellt.

Durch die flackernden schwarz-weiß Bilder, die deutschen Untertitel zur spanischen Schrift und den eigenwilligen Stil ist der Film wie gesagt keine Entspannung. Aber ich habe ihn gern gesehen.

La Antena

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Pan’s Labyrinth

Fünfter Tag beim Fantasy Filmfest hier in Hamburg. Drei Filme habe ich mir angesehen. Als ersten: Pan’s Labyrinth.

Die Vorstellung war kostenlos und diente der Promotion von Sony, denn sie wurde via Beamer von einer Blu-ray Disc gezeigt. Die Qualität war schon erstaunlich, könnte aber sicher noch besser sein, gerade was die Darstellung der Untertitel also Schrift angeht. Vielleicht lag diese Schwäche aber auch am verwendeten Beamer.

Der Film selbst ist gut. Ich hatte ihn nicht gesehen, als er 2006 offiziell im Kino lief. Und der Trailer hatte mir eigentlich eine Art Märchenfilm suggeriert. Dabei geht’s ist die Handlung nur zu etwa 30 Prozent märchenhaft zu. Die meiste Zeit geht es um den Konflikt zwischen Franco-Anhängern und dem Widerstand. Und: die angewandte Gewalt wird ziemlich direkt und brutal dargestellt. Ganz sicher kein Kinderfilm! Alles in allem spannend, aber grundsätzlich auch ziemlich geradlinig – die Handlung selbst bereitet keine nennenswerten Überraschungen.

Pan’s Labyrinth

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Mr. Brooks

Zweiter und letzter Film am vierten Tag: Mr. Brooks.

Mal ehrlich: Wer hätte gedacht, dass Kevin Costner noch einmal in einem Film mitspielt, der wirklich sehenswert ist?! Ich nicht unbedingt.

In Mr. Brooks spielt er einen schizophrenen Serienkiller, der nicht gerade des Spaßes wegen tötet, sondern um seine Lust zu daran zu befriedigen: Er ist süchtig. Und er leidet darunter. Vordergründig ist Mr. Brooks ein erfolgreicher Mann. Er wurde gar mit dem „Man Of The Year“-Preis bedacht. Er hat eine Frau, eine Tochter und ist beruflich mit seiner eigenen Firma äußerst erfolgreich.

Zwei Jahre lang hat Mr. Brooks keine Morde mehr begangen. Als er der Sucht nicht weiter die Stirn bieten kann, tötet er erneut ein Paar, vergisst dabei jedoch die Vorhänge des Schlafzimmers, in dem er die beiden überrascht, zu schließen. Ein Fehler, der Mr. Brooks‘ idyllisches Leben empfindlich beeinträchtigt.

Auch zu diesem Film kann ich inhaltlich nicht viel sagen, da sonst schon zuviel verraten wäre. Nur soviel: Die Tochter von Mr. Brooks entwickelt ein Problemverhalten, hehe.

Insgesamt ist dieser Film nach Out Of The Blue der zweitbeste, den ich auf dem Filmfest bisher sah. Zwei Frauen, die vorhin hinter mir in der Reihe zur Bar standen, schwärmten von Costner’s umwerfenden Sex-Appeal. Das kann ich nur bedingt nachvollziehen. Spielen jedoch kann er noch. Und seine zweite Persönlichkeit Marshall (William Hurt) ist wirklich famos.

Mr. Brooks

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All The Boys Love Mandy Lane

Mit All The Boys Love Mandy Lane begann für mich der vierte Tag beim Fantasy Filmfest.

Ich weiß gar nicht so genau, was ich zu diesem Film sagen soll, ohne zuviel zu sagen?! Er hat mir gefallen. Teen-Horror-Thriller. Nette und nicht ganz so nette, junge Leute wollen ein paar Tage auf einer Ranch verbringen. Allein, nur behütet von Garth, der auf der Ranch nach dem Rechten sieht.

Dabei lecken sich alle anwesenden Jungs die Finger nach Mandy Lane (Amber Heard). Und einer von ihnen möchte sie auf jeden Fall für sich allein – so scheint es.

Nach dem zweiten Drittel erfährt der Zuschauer, wer der Wahnsinnige ist. Der Film verliert dabei ein wenig an Spannung. Erst das Ende bringt noch einmal eine (halbwegs) überraschende Wendung. (Und Micha meint, es schreie nach einer Fortsetzung, hehe.)

Ich mochte die Bilder, das Gute-Laune-Freizeit-Flair, die dazu passende Musik, den Sommer. Ein Film für den breiten Sessel und einer Tüte Popcorn in der Hand – so man denn Popcorn mag.

All The Boys Love Mandy Lane

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Botched

Letzter Film am dritten Tag: Botched. Schon mal vorweg: Was für ein hirnloser Schwachsinn?!? Aber: Lustiger, hirnloser Schwachsinn.

Eigentlich gibt es zu Botched nicht viel zu sagen. In den ersten Minuten macht der Film den eigentlich recht normalen Eindruck eines Gangster-Films. Kurz darauf wird er allerdings sehr skurril und komplett sinnlos. Hauptsache, es gibt einen Grund, damit Blut fließen oder vielmehr spritzen kann. Kategorie Midnight Madness, hehe.

Botched muss man wirklich nicht gesehen haben. Tut man es doch, amüsiert man sich vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, denn anspruchsvoll ist dieser Film keine Sekunde lang. Möchte er auch gar nicht sein.

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Disturbia

Immer noch Tag drei, mittlerweile auch Film Nummer drei an diesem Tag beim Fantasy Filmfest. Dieses Mal: Disturbia.

Vorweg: Der Film hat mir gefallen. Witzige und spannende Unterhaltung. Aus der anfänglichen Teenie-Romanze mit komischen Elementen wird nach etwa der Hälfte der Zeit ein immer spannenderer Thriller.

Kale muss wegen einer Handgreiflichkeit gegen einen seiner Lehrer drei Monate Hausarrest absitzen. Entfernt er sich weiter als 100 Fuß vom Haus, dann dauert es nur Minuten und die Polizei bereitet ihm Ärger.

Damit Kale nicht sprichwörtlich das Dach auf den Kopf fällt, versucht er sich mehr oder minder erfolgreich die Tage hindurch zu beschäftigen. Letztlich landet er auf der Stalker-Schiene und beobachtet seine Nachbarn. „Privatsphäre gibt es doch gar nicht! Alles ist öffentlich!“ Was er dort zu sehen bekommt, ist nicht immer so sexy wie Ashley (Sarah Roemer), sondern mitunter auch ziemlich unheimlich. Wohnt in der unmittelbaren Nachbarschaft ein Serienmörder?! Man weiß es nicht genau und ich verrate an dieser Stelle auch nicht mehr, hehe.

Wie gesagt: Disturbia ist eine interessante Mischung aus Teenie-Film und Thriller. Schön anzusehen. Popcorn her und entspannen, hehe.

Disturbia

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Timber Falls

Tag drei, Film zwei. Weitere zwei fehlen dann noch.

Timber Falls ist nach einem üblichen Teen-Horror-Thriller-Muster aufgebaut: Junges Paar macht irgendwo in den Bergen einen Ausflug, trifft auf schräge Weggefährten, wird letztlich entführt und muss , wer hätte das gedacht, böse körperliche und seelische Qualen durchstehen. Timber Fall ist also nichts Besonderes.

Die Lebensphilosophie der Leute, die das Pärchen gefangen halten und ihm zusetzen, und deren Absichten und Beziehung zum christlichen Glauben – das macht diesen Film aus und gibt ihm eine amüsante Note. Ich bin jedoch der Meinung, man hat nicht allzu viel verpasst, wenn man ihn sich nicht angesehen hat.

Timber Falls

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Macbeth

Der dritte Tag war der für mich bisher längste Tag auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest. Vier Filme habe ich mir angesehen.

Macbeth war der erste an diesem Tag. Und schon nach fünf Minuten war mir klar: „Du verstehst hier nix!“ Altenglisch, mit einem australischen Akzent gesprochen, gibt das Begleitheft Auskunft. Schätzungsweise drei Viertel des Textes sind unverstanden an mir vorbeigegangen. Der Geschichte konnte ich dennoch folgen, den Verquickungen der Charaktere nicht so ganz. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Macbeth zuvor nicht gelesen habe, die Handlung nicht kenne.

Aber der Film sieht durchweg wunderbar aus. Dunkel zumeist, vielleicht fünf Minuten bei Tageslicht. Die Charaktare sind so edel gekleidet, sie könnten auch einem exklusiven Modekatalog entsprungen sein. Die Kulisse ist sehr tragend, viel roter Stoff an den Wänden, eine Stimmung Gothic-like. Auch gespielt wird durch die Bank weg gut – zumindest ist das Eindruck der blieb, wenn man mehr auf Mimik achten muss, da die Hälfte der Worte unverstanden bleibt. Dass die Fehde wieder einmal mit modernster Schusswaffengewalt ausgetragen wird – naja, hat es halt schon gegeben.

Ich bin auf die Deutsch synchronisierte Version gespannt.

Macbeth

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