Archive for erlebtes

Kurz nach acht – noch vier Stunden 2007

Das war es dann also, dieses Jahr. Ein schönes Jahr, finde ich. Jetzt ist es kurz nach acht am Abend. Noch schnell etwas essen, in Schale werfen und dann los. Ich wünsche allen (drei, vier Lesern dieses Blogs, hehe) einen guten Rutsch und dann ein frohes neues Jahr. Lasst es krachen!

Auf die Schnelle habe ich nur eine brauchbare Webcam mit Blick auf den Rathausmarkt gefunden. Vielleicht ist dort heute ja auch etwas los. Aber wer bleibt schon in dieser Nacht am PC sitzen?!

Ach ja: Gute Vorsätze? Allgemein: Keine. Für diesen Blog und FEtMab? Mehr Aktivität meinerseits, gesteigerte Qualität eventuell auch. Man wird sehen.

Silvester Hamburg

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Zivilcourage – Was ist das?

Gestern Abend hat jemand, der sicher lieber ungenannt bleiben möchte, das Wort „Zivilcourage“ in völlig falschem Sinne verwandt – wohlgemerkt: um mich zurechtzuweisen. Deshalb gern nochmal der Hinweis auf die Begriffsklärung bei Wikipedia. Auszug:

Zivilcourage setzt sich aus den beiden Wörtern zivil (lateinisch civilis, 1. bürgerlich – nicht militärisch, 2. anständig, annehmbar) und courage (französisch „Mut“) zusammen: Was als Mut von Bürgern übersetzt werden kann und vermutlich ursprünglich ausschließlich entsprechendes Auftreten gegenüber nicht-zivilen Autoritäten (Militär, Polizei) meinte.

Und:

Heute wird unter Zivilcourage das Auftreten gegen die herrschende Meinung verstanden, mit dem der Einzelne, ohne Rücksicht auf sich selbst, soziale Werte oder die Werte der Allgemeinheit vertritt, von denen er selbst überzeugt ist. Zivilcourage bedeutet sichtbaren Widerstand aus Überzeugung und Maxime.

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BGC 2007 – Browsergame Conference in Frankfurt

Am Wochenende vor zwei Wochen war ich teils privat (zusammen mit Thorben), teils mit meinem Arbeitgeber bei der Browsergame Conference 2007 in Frankfurt.

Browsergame Conference 2007

Diese BGC war die erste, an der ich teilnahm. Zuvor fand die Konferenz schon 2005 und 2006 statt. Ich bin mit recht hohen Erwartungen hingefahren. Und mit gemischten Gefühlen wieder zurück.

Das Positive zuerst. Oder: Was mir gefallen hat. Leute aus der Branche zu treffen, das war für mich die positive Seite der BGC. Thorben und ich hatten interessante, amüsante und ausgelassene Gespräche mit anderen Entwicklern. Besonders gefreut habe ich mich, die Macher von Weewar kennen gelernt zu haben. Insbesondere Alexander Kohlhofer ist eine lustige Gestalt, hehe.

Was mir nicht gefallen hat. Die Vorträge, die haben mir nicht gefallen. Nicht was die Themen anging, sondern die Qualität der Vorträge. Die meisten waren inhaltlich langweilig, weil wenig anspruchsvoll und sehr oberflächlich. Am vielleicht interessantesten fand ich den Beitrag zum Thema „Was können Browsergames von der Spielebranche lernen“. Allerdings hat auch der Redner Tom Putzki nur Vergleiche gezogen, nicht aber Lösungen oder Lösungsansätze präsentiert.

Sehr enttäuschend fand ich die Vorträge, die eigentlich keine waren, sondern nur Werbung für Produkte, Services und ähnliches. Das war teilweise schon sehr lächerlich.

Nicht gesehen habe ich den Track Business.

Das Social Networking war also interessant. Aber ich bin schon froh darüber, dass ich die Teilnahmegebühr nicht zahlen musste, die bis zu 200 Euro hätte betragen können. Dafür war die Konferenz inhaltlich schlicht zu mau.

Die allermeisten Leute vor Ort waren ihres Zeichens Entwickler. Ich würde mir wünschen, dass mehr auf Entwicklung eingegangen wird. Sonst könnte man sich gleich zum puren Networking und Kaffee trinken treffen. Dann aber vielleicht nicht zwei Tage lang in 500 Kilometer Entfernung.

Werde ich wieder hinfahren? Vermutlich. Bis dahin wird Thorben sehr wahrscheinlich unsere Spielidee soweit umgesetzt haben, dass wir mit einem fertigen Produkt antreten. Vielleicht wird sich der Inhalt der BGC auch ein wenig zum Besseren ändern.

Ich muss gestehen, ich hätte eher etwas zu diesem Wochenende schreiben sollen. Mittlerweile ist alles recht weit weg und nicht mehr präsent.

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Verspannt

In den vergangenen Tagen bin ich mit dem Auto mehr als 2000 Kilometer gefahren. Die Stationen:

  • Hamburg > Hollenstedt
  • Hollenstedt > Aachen
  • Aachen > Hollenstedt
  • Hollenstedt > Bremen
  • Bremen > Frankfurt
  • Frankfurt > Bremen
  • Bremen > Hollenstedt
  • Hollenstedt > Buxtehude
  • Buxtehude > Hamburg

Ich fühle mich im Nackenbereich etwas verspannt. Insbesondere zur Station in Frankfurt werde ich später mehr sagen. Dort stattgefunden hat die Browsergame Conference 2007.

Karte von Deutschland

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Silvester 2006 – Bilder

Ich bin spät dran, ich weiß, aber in der Bildergalerie findet ihr jetzt endlich die Bilder von Silvester 2006. Die Qualität ist so lala, weil es dunkel war und die Bilder mit einer Handykamera gemacht wurden. Ort des Geschehens war das Portugiesenviertel und der Hafen in Hamburg.

Silvester 2006

Silvester 2006 hat mir recht gut gefallen. Ich war mit Tobias bei Renatos, einer kleinen Kneipe, in der Benni jobt. Gute Stimmung, nette Partie.

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9Live

Vorgestern. Zwischen elf und halb zwölf Uhr abends. Durchgezappt. Tatsächlich beim Unsender 9Live hängengeblieben.

9Live Abzocke

Bei 9Live geht’s um Spielchen, bei deren Lösung man Geld gewinnen kann. Anruf genügt. Ist das so?!

Der Moderator ist lästig, eigentlich armselig. Er bat die Zuschauer anzurufen, bettelte, meckerte, bekniete sie beinahe, flehte. Merkwürdig war, dass in den zehn Minuten, in denen ich mir den Kram ansah, nicht ein Anrufer live durchgestellt wurde.

Ich bin reich, hehe und habe angerufen. Dreimal. Jedes Mal wurde mir eine Zahl genannt.

„3200.“
„1700.“
„2070.“

„…Dieses Mal hat es leider nicht geklappt. Rufen sie doch gleich noch einmal an. Dieser Anruf kostet sie 50 Cent.“

Einen Moment überlegte ich schon. Mit keinem Wort wurde in der Sendung oder im Bild selbst erwähnt, dass man einen bestimmten Wert treffen musste, um durchgestellt zu werden. Abzocke total.

Ach ja: Wer meint, die Lösung des Rätsels auf dem Bild zu kennen, der möge sich melden. Ein Streichholz darf bewegt werden, damit die Gleichung stimmt. Ich verrate dann auch gern meine Lösung.

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Amtliche Verzögerung – ein Ärgernis

Ich habe einen Antrag auf Elterngeld gestellt. Bis ich den stellen konnte, mussten erst diverse Unterlagen beschafft werden, was an sich schon einige Zeit dauerte. Alles beisammen – abgeschickt.

Nun bekam ich heute, am mittlerweile 22. des Monats, eine Rückmeldung mit der Bitte, die „Verdienstbescheinigung zum Antrag auf Elterngeld“ für den Zeitraum der (geplanten) Teilzeitbeschäftigung Februar 2008 bis August 2008 nachzureichen.

Entschuldigung?!? Zwei Dinge bringen mich auf die Palme. Erstens: Weshalb braucht das Amt Verdienstbescheinigungen über einen zukünfitgen Zeitraum, wo ich mich mit dem Antrag doch ohnehin schon dazu verpflichtet habe, Änderungen zum Einkommen sofort bekannt zu geben. Zweitens: Ist eine solche Verzögerung denn wirklich notwendig?!? Hätte man diesen popeligen Zettel dem Antrag nicht gleich beifügen können?!

Wirklich ärgerlich.

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Sozialkompetenz und Teamfähigkeit

Die letzten Monate habe ich mit jemandem zusammengearbeitet, der durchaus nett ist, zu dessen vager Erwähnung ich (aber) zwei Begriffe in den Raum stellen möchte:

Soweit so kommentarlos.

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Wirklich dreist von E.ON

Ich habe den Strom- und Gasanbieter gewechselt – so wie viele andere auch. Strom gab es bisher von Vattenfall, Gas von E.ON. Jetzt kommt beides von Nuon.

E.ON hat nun beim Wechsel den bisherigen Verbrauch in dieser Wohnung an Nuon gemeldet, damit Nuon darauf basierend die Höhe der Abschlagszahlung festlegen kann. Nur: E.ON hat Nuon statt etwa 14.000 kW/h nur 4.000 kW/h genannt, womit die Abschlagszahlung weit unter der Hälfte des bisherigen Betrags fiel. Klar, sparen wollte ich, aber das kommt einem doch spanisch vor.

Vermutung: E.ON spekuliert darauf, dass Wechselkunden den niedrigen Betrag der Abschlagszahlung nicht bemerken oder einfach akzeptieren, dabei aber nicht realisieren, dass ihnen damit zum Jahresende sehr wahrscheinlich bei ihrem neuen Anbieter eine hohe Nachzahlung ins Haus steht. Das ist dreist von E.ON!

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