Archive for September, 2008

Wiiiiiiiii

Wie schön. Fast genial.

Experience Wii.

Comments (1) »

Sieben Tage Sonntag

Mein sechster Film auf dem Fantasy Filmfest 2008 in Hamburg. Sieben Tage Sonntag. Deutscher Film nach einer polnischen Geschichte. Wobei die Geschichte genauso auch in Deutschland hätte spielen können. Die Bilder passen.

Jugendliche sind im tristen Alltag nach der Schule ohne Abschluss angekommen. Der einzelne Tag ist nicht wichtig, jede Stunde ist scheinbar genau wie die zuvor: Langweilig und nicht ausschlaggebend für irgendwas. In diesem grauen Rahmen bewegen sich zwei Freunde, die am Ende eines bedeutunglosen Tages wetten, dass der je andere keinen Menschen töten kann und bekunden, dass sie selbs Lust drauf hätten. Die Handlung nimmt ihren dunklen Verlauf.

Die Bilder sind beinah immer deutsch. Ich weiß nicht, woran es liegt. Licht vor allem, glaube ich, die Darsteller? Dialoge? Naja, vor allem die Stadt. Kam mir vor wie eine heruntergekommene Stadt irgendwo im Osten.

Der Film hat mir gefallen. Ich mag authentische Geschichten – ab und an.

No comment »

Evolution #3

Nach #1 und #2 folgten ein paar verschiedene Ausprägungen des PCs. Wobei ich später längere Zeit die Kombination Intel – NVidia bevorzugte. Danach dann aus Solidarität zu den Schwachen auf dieser Welt AMD – ATI. Von Cyrix ließ ich, anders als Tobias, immer meine Finger. Zu langsam. Die Preisersparnis war mir den Verzicht auf schiere Power, so will ich das mal nennen, nicht wert.

Im Büro eine Etage höher steht nun immernoch ein Athlon irgendwas mit 2GHz und 4GB RAM. Das Gerät ist beinahe drei Jahre alt, tuts aber noch ganz gut. Spielerechner nennt man das wohl. Für nicht mehr ganz so aktuelle Spiele, hehe.

Mein erstes selbstgekauftes Notebook, ein Sony Vaio, habe ich nach etwa anderthalb Jahren wieder ausgemustert. Vorinstalliert war darauf Windows Vista. Für Programmierer ist das wirklich kein schönes Betriebssystem. Zumindest befremdeten mich die Eigenarten und ich installierte schon nach kurzer Zeit Ubuntu auf der Kiste. Mein x-ter Linux-Anlauf. Erfolgreich.

Vor etwa drei Monaten nun habe ich mir ein Macbook Pro gekauft. Ich wollte ein System mit Linux / Unix drauf, welches schick ist, funzt und so richtig schnell rennt. Apple liefert das mit dem Macbook. Bisher bin ich weitestgehend zufrieden mit der Kiste. Ein richtiger Apple-Nerd bin ich allerdings nicht geworden. Alles hübsch und so. Aber gerade die anfängliche Einrichtungsphase für meinen Entwicklungskram hat mich einige Nerven gekostet.

No comment »

Martyrs

Ich hatte noch nie Angst vor einem Film. Wohlgemerkt: Bevor ich ihn überhaupt je gesehen hätte. Martyrs aber wurde immer wieder als hart und übel bezeichnet und angekündigt. Eine direkte Steigerung zu Inside sei er, einem Film, den ich Anfang des Jahres bei den Fantasy Filmfest Nights gesehen hatte. Damals hatte ich anschließend wirklich keinen Appetit mehr auf irgendwas.

Martyrs ist denn auch wirklich schonungslos. Gewaltätig, dreckig, böse, dunkelst. Im Grunde besteht der Film aus drei Abschnitten, die fließend ineinander übergehen. Behandelt wird das Thema der eingesperrten, gedemütigten und gefolterten Menschen in irgendeinem Keller im Haus einer nur scheinbar normalen Familie. Dieses Szenario gelangt ja in der Realität auch immer wieder in die Medien.

Ich verließ das Kino mit einem flauen Gefühl im Magen. Im Web kann man verfolgen, wie sich über Sinn und Unsinn eines solchen Films und seiner ausufernden Gewaltdarstellung gestritten wird. Hätte es sie nicht gegeben, wäre es nicht dieser Film. Ein vernünftiges Urteil dazu habe ich mir allerdings noch nicht gebildet.

No comment »