Archive for August, 2008

JCVD

JCVD (Jean-Claude Van Damme) muss man nicht mögen. Konnte man auch kaum – bisher – finde ich. Aber dieser Film ist, trotz zweier, dreier Längen, ziemlich kultig. Van Damme spielt sich selbst. Selbstironisch vor allem. Melancholisch. Rückblickend auf den Schrott, den er gemacht hat, hehe. Traurig und amüsiert.

Die Story? Nicht sooo wichtig. Jean Claude versucht sein Leben zu bewältigen – es läuft scheinbar nicht allzu gut. Um Geld abzuheben, geht Van Damme in eine Postfiliale und gerät mitten in einen Überfall. Man erkennt Van Damme und bewegt ihn zur Mitarbeit. Ein absurdes Kammerspiel beginnt. Verabschiedet Van Damme sich?

Das war der vierte Film, den ich mir auf dem Fantasy Filmfest ansah. In der Summe waren es 20. Puh, soviel Text, der folgen wird.

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I love it – Die KiKa Lounge – Sendeschluss

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The Substitute

Zweiter Tag. The Substitute (Vikaren / Alien Teacher) erzählt die Geschichte einer dänischen Schulklasse und deren Ersatzlehrerin – die leider ein Alien ist, hehe. Allzu viel kann ich zu dem Film gar nicht sagen. Eigentlich ist das wohl ein Film für Kinder – vielleicht ab zwölf. Durchaus spannend, aber im Vergleich zu vielen anderen Filmen des Filmfests eher lau. Teilweise ist der Film sehr witzig geraten. In Erinnerung blieb vor allem die Szene, in welcher die Eltern ihre Kinder zur Klassenfahrt verabschieden, wobei die Kinder sich mit Händen und Füßen wehren. Ich habe noch nie einen Bus voll so trauriger Kinder gesehen, hehe.

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An Empress and the Warriors

Zweiter Film. An Empress and the Warriors hat mich enttäuscht. Ich hatte vielmehr, scheinbar zu viel erwartet. Die Bilder waren teilweise wirklich mau, machten den Eindruck, als hätte man eine simple DVD-Cam bemüht. Die Musik war nervig. Ewig langes, fast permantes Schnulzengedudel. Eine unspannende, kitschige Geschichte. Wie gesagt, hatte ich mir mehr von diesem Film erwartet.

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Eden Lake

Heute ist schon Montag Dienstag. Früh. Sehr früh. Nach dem Kino. Ich beginne nach und nach ein paar Zeilen zu den Filmen zu schreiben.

Erster Tag, erster Film beim Fantasy Filmfest 2008 in Hamburg. Eden Lake. Ich hatte einen belustigenden Teeny-Horror-Film erwartet, mit leiser, sozialkritischer Note – wie der Text im Programmheft suggerierte. Stattdessen wurde knüppelharte Sozialkritik geübt – die allerdings nie in die Tiefe geht, sondern nur schockt.

Ein Pärchen will sich ein Wochenende lang am Eden Lake erholen. Von anfang an ist die Atmosphäre geladen, Gewalt liegt in der Luft. Die Bewohner des nahen Ortes sind roh. Am See angekommen, macht das Pärchen recht schnell Bekanntschaft mit einer Gruppe Jugendlicher, die sich ihnen gegenüber sehr rücksichtslos benimmt. Und wieder: Aggressivität von allen Seiten. Das muss Ärger geben, das wird knallen. Wenig später eskaliert die Situation und die beiden Verliebten werden gnadenlos gejagt und dann gequält.

Die Jugendlichen spiegeln eine verrohte Gesellschaft wider. Ziellos, gelangweilt und ständig bereit, auf brutale Weise ihre Interessen durchzusetzen. Gruppenzwang inklusive.

Leider werden die Charaktere nur recht oberflächlich skizziert. Man erfährt nicht, was, außer der scheinbar sinnlosen Existenz der Jugendlichen, sie überhaupt so sprichwörtlich böse sein lässt. Es scheint, als seien die Eltern schuld. Denn zum Schluss erfährt man, dass diese im Grunde nicht anders sind. Vor Beginn des Films stand der Regisseur vor der Leinwand und sagte ein paar Worte. Aktuell gibt es in England wohl ein Problem mit gewalttätigen Jugendlichen. Dies hat ihn animiert, einen Film zum Thema zu drehen.

Ich denke, der Film hat mir gefallen. Wenn ich auch unbefriedigt das Kino verließ, da die Guten am Ende dann doch verlieren. Wie sagte Lutz so schön: „Die Welt ist voller blöder Arschlöcher. Und das Schlimme ist, dass sie immer durchkommen.“

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Die Schweigeminute

Ich bin begeistert. Ich habe am Freitag Die Schweigeminute von Siegfried Lenz gelesen. Eigentlich bin ich kein Fan solcher Liebesgeschichten. Aber diese ist so leicht und unbeschwert. Dabei steht von anfang an fest, dass alles tragisch enden wird. So traurig wird sie denn auch. Ich hätte aufs Papier heulen können, hehe.

Mir ist aufgefallen, dass ich sonst scheinbar bisher noch kein Buch von Lenz laß? Undenkbar?

Nun ist Exit Ghost an der Reihe.

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Wochensuppe

Am vergangenen Wochenende habe ich endlich mal wieder meinen alten Kollegen von Travian Games wiedergesehen. Gut wars, das Travian Community Treffen 2008. Das Orga-Team dürfte da etwas anderer Meinung sein. Das zu erläutern überlasse ich anderen anderswo. Bilder zu diesem Wochenende werde ich demnächst in der Galerie veröffentlichen.

Ich habe für zwei Monate last.fm abonniert – testweise. Eigentlich ist der Service kostenlos – Musik ohne Ende. Aber ein paar, durchaus sinnvolle Funktionen sind erst bei bezahlter Mitgliedschaft verfügbar. Z.B. die als geliebt markierten Songs später noch einmal anhören zu können.

Der Kartenvorverkauf für das Fantasy Filmfest in Hamburg hat begonnen. Ich habe leider noch keine einzige Karte. Tobias hat mir unlängst einen Link zum geschickt, wo man, sofern man sich registriert, eine Timetable anlegen kann. Einen solchen Timetable werde ich am Wochenende anlegen.

Ich habe einen recht langen Weg von der Firma nach Hause. Wobei ich 40 Minuten davon in der S-Bahn sitzen muss – pro Strecke. Gestern bin ich das erste Mal in die andere Richtung zehn Minuten hinunter zur Fährenanleger gegangen. 30 Minuten an Deck sind ungleich angenehmer als Massensauna S-Bahn.

Heute hat Iv Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch nocheinmal dazu. Gestern Christian. Dem gratulierte ich schon.

Ich habe bei Was treibt Sammy an? eine Pause eingelegt. Zum Teil, weil ich unterwegs nun doch immer wieder gearbeitet und nicht gelesen habe und zum anderen, weil das Buch bisher noch nicht den Unterhaltungsgrad zeigte, den ich brauche, um dranzubleiben. Stattdessen habe ich ein weiteres Buch von Philippe gelesen. Reibereien, so der Titel. Gefiel mir gut. Ich mag es, wie er Ereignisse sich winden und wenden lässt. Ich mag die Sprache.

„Sonia und ich schwankten und taumelten verwirrt, als das Haus der Dorcets explodierte. Ein Feuerball setzte die Umgebung in Brand, und die Druckwelle schleuderte uns in die Luft.“

Als ich aufstand stellte ich fest, daß meine Frau tot war.“

Es roch den ganzen Tag in der Gegend schon nach Gas. Der Leser vergisst es aber immer wieder. Im Bezug auf die Ereignisse unmittelbar davor, ist der Tot der Frau ein krasser und unerwarteter Schnitt. Keine Action im eigentlichen Sinne, aber solche Dinge ziehen sich durch – wie in eigentlich jedem Buch von Djian.

Heute morgen habe ich etwas Neues zu lesen begonnen. Die Schweigeminute.

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