Archive for Juni, 2008

Bye Bill =)

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Störung

Gestern abend.

Ich habe getippt, Deutschland und Spanien würden es in das Finale schaffen. Also müsste heute Abend Russland verlieren, hehe.

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Evolution #2

Begonnen hat alles mit einer Spielekonsole, deren Name ich nicht kenne. Ich kann nicht einmal ein Bild von dem Gerät finden – oder erkenne es nicht sicher darauf wieder. Die Konsole ist gefühlt irgendwann zwischen meinem fünften und achten Lebensjahr ins Wohnzimmer der Eltern eingezogen. Auf dem Fernseher war so ziemlich nichts! zu erkennen. Balken. Balken. Und Balken. Gesteuert wurde mit einem Drehregler. Großartig.

Irgendwann kam dann die Brotkiste ins Haus. Ein wirklich geniales Gerät. Hauptsächlich wurde damit gespielt. Als ich darauf erste Basic-Programme schrieb, war ich etwa elf oder zwölf. Ich hatte auch einen Pascal-Compiler, von der Sprache ohne Handbuch und Internet (Internet!?!) aber keine Ahnung. Später kaufte ich einen sogenannten Cross-Assembler, der allerdings kaum zum Einsatz kam. Denn: Ich war zu jung und ungeduldig für Assembler und der erste PC sollte kurz darauf auf dem Schreibtisch stehen – auf Papas Schreibtisch, hehe.

Nebenbei sei noch der Competition Pro erwähnt, dessen Tastschalter mehrfach ersetzt wurden – dem Lötkolben sei dank. Jaja, die doofen Rüttelspiele (z.B. Summer Games).

486er DX2 mit VESA Local Bus, Sound Blaster und 4MB RAM – vorerst. Millionen Menschen lesen dieses Blog. Dennoch: Geiles Gerät! Dieser erste PC stellte einen gehörigen Sprung dar. Atari-irgendwas und Amiga aller coleur sah ich nur bei Freunden. Der 486er wurde dann für unverschämt viel Geld auf 8MB aufgerüstet – denn der Sohn wollte, ja er musste!, unbedingt Star Wars: Dark Forces spielen. Klar lief das Spiel auch mit 4MB, aber nur sehr wackelig und unzuverlässig. Selbst die ausgeklügelsten Einstellungen für Himem, XMS und ggf. EMS halfen nicht zuverlässig. 4MB waren zu wenig! Zu wenig!! Gerade stecken hier und jetzt in diesem Rechner vor meiner Nase 1024 mal soviel Megabyte RAM – hach ja, was hätten die Progger damals damit angestellt?!

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Trivial-Lyrik?

Gibt es das?

Dies ist ein Gedicht.
Dies – nicht.

Hehe. Vermutlich variiert die Wirkung stark mit der Art des Vortragens.

Ich habe zwei Bücher durchgelesen. 100 zu 1 und Der Zementgarten.

100 zu 1 ist ein typischer Djian. Einige Geschichten, alle mehr oder minder interessant, mit offenem Ende und auf die eine oder andere Weise brutal, skurril und melancholisch. Einfallsreich durchaus, aber die späteren Texte von ihm gefallen mir besser – mehr Witz.

Der Zementgarten ist durchweg bedrückend. Schön.

Neu in meinem Rucksack liegt Was treibt Sammy an? – Erstausgabe 1941.

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Was ist es?

In der Tat ist ein Blog zu führen (wie auch diesen) wie Tagebuch schreiben. Zum Teil. Zu anderen Teilen Spickzettel, Aushang, Bühne, vieles mehr mit Sinn Zeigen.

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Bildhaftes

Alle Bilder unweit unserer Wohnung mit dem Handy aufgenommen. Gar nicht so übel für dieses zwei Jahre alte W810i.

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Evolution #1

MacBook Pro

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Ich habe das kleine Mikrofon, der andere das große

Ich schaffe es nicht, jeden Morgen die aktuelle Ausgabe der Tageszeitung zu lesen. Heute morgen habe ich Die Welt von vorgestern gegriffen.

Ich hatte nichts gegen Paul Kirchhof, im Gegenteil.

Kirchhof: Ich hadere nicht. Ich habe den Wahlkampf anders erlebt als in den Medien dargestellt. Auf meinen Versammlungen – das waren immer 300 bis 3000 Menschen – ist der Funke übergesprungen. Dort habe ich klarmachen können, dass Steuersatz nicht Steuerbetrag ist. Der Chef mit einer Million Jahreseinkommen und die Sekretärin mit 20 000 zahlen eben nicht das Gleiche an Steuern.

Welt: Was Ihnen der damalige Kanzler Gerhard Schröder in den Mund gelegt hatte.

Kirchhof: Ich habe unterschätzt, dass eine solche Entstellung der Wirklichkeit nicht auf den zurückfällt, der sie äußert. Meinen Zuhörern konnte ich klarmachen, dass 25 Prozent von einer Million 250 000 Euro sind und von 20 000 im Falle der Sekretärin wegen der Freibeträge 1400 Euro Steuern blieben. Und das fanden die Menschen durchaus gerecht. Ich habe mich mit Nachtschichtarbeitern der BASF unterhalten und denen klargemacht, dass es ihnen trotz Wegfall des Nachtzuschlags besser ginge mit meinem Modell. Das ist die Konsequenz meines freiheitlichen und sozialen Konzeptes. In den Zeitungen stand anderes. Da wusste ich: Ich habe das kleine Mikrofon, der andere das große.

Und:

Welt: Warum also Änderungen?

Kirchhof: Weil wir im Steuerrecht nicht mehr wissen, was sich gehört. Wer in Deutschland dank unserer Vertragsfreiheit, unserer Währung, unserer gut ausgebildeten Arbeitskräfte, unserer Kaufkraft Einkommen verdient hat, sollte ein Viertel seines Einkommens an diese Rechtsgemeinschaft zurückgeben. Und er weiß, wenn jemand eine Million verdient, gibt er 250 000 und freut sich …

Welt: Schön wäre es …

Kirchhof: Schön wäre es, wenn er im nächsten Jahr zwei Millionen verdiente und 500 000 Euro einzahlt. Und jeder weiß, der Erfolg des anderen kommt auch ihm zugute.

Grundsätzlich dafür.

Update: Ich vergaß: das komplette Interview kann man hier nachlesen.

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Lesestatus

Vor ein paar Tagen schon habe ich Die Frühreifen durchgelesen. Ich bin schlecht im Schreiben von Rezensionen. Deshalb wieder nur sehr kurz: Ich mags, hehe. Teils traurig, teils unglaublich, dreckig, gewalttätig, abgedreht.

Begonnen habe ich (und ich bin fast durch) 100 zu 1. Darauf passen einige gerade genannten Attribute.

Bereit liegt Der Zementgarten. Ich habe es vor Ewigkeiten als Leihgabe von Ina schon einmal gelesen. Ich habe mich daran erinnert, besaß es nicht, habe es gekauft und … nun.

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Für Merkel? Oder für Beck?

Oder für wen? Irgendwie sind die Amerikaner, was Obama oder andere ihrer Kandidaten angeht, niedlich, so sonderbar wunderbar engagiert.

Bisher fast 8 Millionen views. Nicht schlecht.

Einen ZDF-Bericht dazu? Gibt es hier.

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Was ich noch sagen wollte wegen der Milch

Milch weg zu schütten / zu vernichten finde ich doof. Sollen die Bauern die Milch doch sinnvoll verschenken.

Milch
(Bild: welt.de)

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