Archive for September, 2007

9Live

Vorgestern. Zwischen elf und halb zwölf Uhr abends. Durchgezappt. Tatsächlich beim Unsender 9Live hängengeblieben.

9Live Abzocke

Bei 9Live geht’s um Spielchen, bei deren Lösung man Geld gewinnen kann. Anruf genügt. Ist das so?!

Der Moderator ist lästig, eigentlich armselig. Er bat die Zuschauer anzurufen, bettelte, meckerte, bekniete sie beinahe, flehte. Merkwürdig war, dass in den zehn Minuten, in denen ich mir den Kram ansah, nicht ein Anrufer live durchgestellt wurde.

Ich bin reich, hehe und habe angerufen. Dreimal. Jedes Mal wurde mir eine Zahl genannt.

„3200.“
„1700.“
„2070.“

„…Dieses Mal hat es leider nicht geklappt. Rufen sie doch gleich noch einmal an. Dieser Anruf kostet sie 50 Cent.“

Einen Moment überlegte ich schon. Mit keinem Wort wurde in der Sendung oder im Bild selbst erwähnt, dass man einen bestimmten Wert treffen musste, um durchgestellt zu werden. Abzocke total.

Ach ja: Wer meint, die Lösung des Rätsels auf dem Bild zu kennen, der möge sich melden. Ein Streichholz darf bewegt werden, damit die Gleichung stimmt. Ich verrate dann auch gern meine Lösung.

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WordPress 2.3

WordPress hat gestern ein recht umfangreiches Upgrade erfahren, welches ich eingespielt habe. Zwei Probleme sind dabei aufgetreten. Zum einen funktionierte das verwendete Theme Greenry nicht mehr komplett. Zum anderen verweigert Simple Tagging den Dienst. Letzteres wäre ja nicht schlimm, denn die Tags sollte man importieren und mit dem nun von WordPress selbst verfügbaren Tagsystem verwenden können. Den Importer dafür gibt es auch. Allerdings greift er auf Tabellen zu, die während des Upgrades gelöscht wurden. Unschön. Wenn ich später etwas Zeit habe, dann füge ich die Tabellen aus dem zuvor gemachte Datenbank-Backup wieder in die Datenbank ein und versuche erneut zu importieren.

Wie auch immer. Vorerst läuft das Theme Black and White, welches schon vom Autor auf WordPress 2.3 angepasst wurde.

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Amtliche Verzögerung – ein Ärgernis

Ich habe einen Antrag auf Elterngeld gestellt. Bis ich den stellen konnte, mussten erst diverse Unterlagen beschafft werden, was an sich schon einige Zeit dauerte. Alles beisammen – abgeschickt.

Nun bekam ich heute, am mittlerweile 22. des Monats, eine Rückmeldung mit der Bitte, die „Verdienstbescheinigung zum Antrag auf Elterngeld“ für den Zeitraum der (geplanten) Teilzeitbeschäftigung Februar 2008 bis August 2008 nachzureichen.

Entschuldigung?!? Zwei Dinge bringen mich auf die Palme. Erstens: Weshalb braucht das Amt Verdienstbescheinigungen über einen zukünfitgen Zeitraum, wo ich mich mit dem Antrag doch ohnehin schon dazu verpflichtet habe, Änderungen zum Einkommen sofort bekannt zu geben. Zweitens: Ist eine solche Verzögerung denn wirklich notwendig?!? Hätte man diesen popeligen Zettel dem Antrag nicht gleich beifügen können?!

Wirklich ärgerlich.

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Sozialkompetenz und Teamfähigkeit

Die letzten Monate habe ich mit jemandem zusammengearbeitet, der durchaus nett ist, zu dessen vager Erwähnung ich (aber) zwei Begriffe in den Raum stellen möchte:

Soweit so kommentarlos.

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Filmrätselstöckchen 360

Das Filmrätselstöckchen ist eine lustige Angelegenheit, wenngleich ich meine, dass mancher Weblog damit ein wenig vollgemüllt wird, hehe. Gestern habe ich bei Tobias das 359. Rätsel mit dem wirklich guten Film (meine Meinung) Heat erraten und werde nun die Nummer 360 übernehmen.

Update: Um 19:00 Uhr Jetzt geht’s los.

Erstes Bild:

Filmrätselstöckchen 360 - erstes Bild

Zweites Bild:

Filmrätselstöckchen 360 - zweites Bild

Drittes Bild:

Filmrätselstöckchen 360 - drittes Bild

Viertes Bild:

‘Filmrätselstöckchen 360 - viertes Bild

Das Rätsel wurde geknackt. Die Bilder entstammen dem nicht gerade guten Film House Of The Dead. Weiter geht’s heute um 20:00 Uhr bei symBadisch, der als Genre-Fremdling den Film erraten hat. Glückwunsch!

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Arbeitest du noch?

Gerade in meinen Feeds entdeckt: Viele können von 40-Stunden-Woche nur träumen. Ich bin noch immer der Meinung, dass sich Leute entweder schlecht organisieren, Arbeitgeber zu viele Arbeitsstunden auf zu wenige Mitarbeiter verteilen, Aufwände damatisch unterschätzt werden und dass Arbeitnehmer in der Regel nicht den Mumm haben, Grenzen aufzuzeigen. „Nein“ zu sagen, hilft, hehe. Zwei Bücher aus meiner Branche:

Zeitmanagement für Systemadministratoren
The Pragmatic Programmer

Beide Bücher sind zumindest in Teilen auf so ziemlich jeden Angestellten übertragbar.

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Das war das Fantasy Film Fest 2007

…für mich. Insgesamt habe ich mir an 8 Tagen 16 Filme angesehen, soviele wie auf keinem FFF zuvor. Allerdings war das auch erst mein zweiter umfangreicherer Besuch beim Fantasy Filmfest.

Hier die von mir angesehenen Filme in chronologischer Reihenfolge.

Ich hätte mir sicher den einen oder anderen Film zusätzlich angesehen, aber manchmal konnte ich nicht mehr. Und vom Anfang der zweiten Woche an wurde die private Lage mit dem Warten auf meinen Sohn immer brisanter. Wegen verdächtiger Schmerzen hatte ich Day Watch, den letzten Film auf meinem Plan, kurzfristigst ausgelassen. Geld zurück?!

„Ein Notfall?!“
„Meine Frau hat Wehen!“
„Ach sooo! Na dann!“

Und?! Zu diesem Zeitpunkt war er immer noch nicht da. Falscher Alarm, hehe.

Alles in allem ein schönes Filmfest. Vielleicht ist der Eindruck entstanden, ich sei immer allein hingegangen. Dem ist nicht so. Mit dabei waren (zumindest ab und an): Micha, Oli & Simone, Jan & Freundin sowie Hennig & Freundin. Getroffen habe ich Martin & Janette & Lutz alias Granatensau, hehe.

Ich freue mich aufs nächste Jahr! Wenn sich am Termin nichts mehr ändert, dann in Hamburg vom 13. bis 20. August 2008.

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Film Noir

Der letzte Film, den ich beim Fantasy Filmfest in Hamburg gesehen habe, heißt Film Noir.

Dieser Film ist merkwürdig. Interessante Detektivstory in teilweise ziemlich schlecht animiertem Rahmen. Die Animationen schienen immer mal wieder recht billiger Software zu entstammen. Grundsätzlich hat mir die technische Umsetzung gefallen, aber den Charakteren sah man den CGI-Ursprung an. Clippingfehler inklusive und oftmal überhaupt nicht ineinandergreifende Körperkontakteleien vermiesten das Bild.

Sex gibt es in diesem Film einigen. Der wirkt wegen der Computercharaktere eigentlich auch immer billig. Auch handlungstechnisch fand selbst ich die Menge des Guten zuviel, hehe.

Alles in allem hätte der Film auch als simple Studentenarbeit auf Youtube zu finden sein können. Er hat mir gefallen, mich aber längst nicht vom Hocker gerissen. Die Musik (Jazz und Blues) allerdings ist wunderbar gelungen.

Film Noir

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Lieber Geld als Sex?

Als ich die Zeitung entsorgen wollte, fiel mir folgende kleine Meldung auf:

Lieber Geld als Sex

Geld ja, Sex nein: Einer Forsa-Umfrage zufolge gibt etwa jede fünfte Frau dem schnöden Mammon den Vorzug vor dem Verkehr. Nur zwölf Prozent der Männer würden die gleiche Entscheidung treffen.

Auch zu finden bei abendblatt.de.

Sicher, die Meldung ist von alberner Banalität. Zwei Dinge kommen mir dennoch unstimmig vor. Zum einen die Überschrift, da sich nur jede fünfte Frau für das Geld, die anderen vier aber für Sex entschieden. Anscheinend – oder doch nicht?! Zum anderen heißt es, nur zwölf Prozent der Männer, wobei der Abstand von gerade einmal acht Prozent nicht sonderlich berauschend ist, zumindest nicht so berauschend, wie das nur suggerieren will.

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The Dark Hour

Durch die Geburt von Henry und den allgemeinen alltäglichen Trubel sind meine Kommentare zum Fantasy Filmfest in wenig ins Hintertreffen geraten. Zwei Filme stehen noch aus.

The Dark Hour wurde auf spanisch mit englischen Untertiteln gezeigt. Das Lesen bei soviel Gesprochenem und einem derart dunklen Film fällt nicht leicht. Bis ins Detail habe ich den Inhalt leider auch nicht mitbekommen. Zumindest nicht, weshalb getötete Seelenlose in Form von eiskalten Gestalten wiederkehren.

Eine kleine Gruppe Menschen lebt einen sehr eingeschränkten Alltag, scheinbar in einem großen Wohnhaus, wie es sie in Großstädten gibt. Die Menschheit hat sich bekriegt, auch nuklear und mit biologischen Waffen. Das Grüppchen versucht abgeschottet von der Außenwelt zu überleben. Bei der Beschaffung von Nahrungsmitteln aus einem nahegelegenen Lager müssen die Bewohner durch verseuchtes Gebiet und treffen dabei auf die Seelenlosen. Diese kann man sich als eine Art Zombies vorstellen. Bei Berühung übertragen sie ihre Krankheit und man wird einer von ihnen.

Letztlich wird die Lage für die stetig schrumpfende Gruppe Überlebender immer bedrohlicher, der Lebensraum enger. Sie brechen aus, sehen noch einmal den Himmel und … naja, das Ende wird nicht verraten. Es ist überraschend und zeigt das eigentliche Ausmaß der ausweglosen Situation.

The Dark Hour übrigens ist die Zeit, in der Strom in der Anlage abgeschaltet wird und draußen auf den Gängen die eiskalten Gestalten herrschen. Wer sich ihnen nähert, wird erfrieren.

Ich mag diesen Film. Die endzeitliche Stimmung gefiel mir. Ich sollte ihn nocheinmal auf deutsch ansehen.

The Dark Hour

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Weewar iGoogle Gadget

Das kommt mir als Weewar-Spieler sehr gelegen. Ben Petro hat ein kleines aber feines Weewar iGoogle Gadget geschrieben. Neben ein paar Stats werden darin auch die laufenden Spiele angezeigt. Da iGoogle bei mir ohnehin ständig offen ist, habe ich immer im Blick, in welcher Partie ich einen Zug machen kann. Sehr praktisch. Danke dafür.

Für Weewar registrieren könnt ihr euch z.B. hier.

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Wirklich dreist von E.ON

Ich habe den Strom- und Gasanbieter gewechselt – so wie viele andere auch. Strom gab es bisher von Vattenfall, Gas von E.ON. Jetzt kommt beides von Nuon.

E.ON hat nun beim Wechsel den bisherigen Verbrauch in dieser Wohnung an Nuon gemeldet, damit Nuon darauf basierend die Höhe der Abschlagszahlung festlegen kann. Nur: E.ON hat Nuon statt etwa 14.000 kW/h nur 4.000 kW/h genannt, womit die Abschlagszahlung weit unter der Hälfte des bisherigen Betrags fiel. Klar, sparen wollte ich, aber das kommt einem doch spanisch vor.

Vermutung: E.ON spekuliert darauf, dass Wechselkunden den niedrigen Betrag der Abschlagszahlung nicht bemerken oder einfach akzeptieren, dabei aber nicht realisieren, dass ihnen damit zum Jahresende sehr wahrscheinlich bei ihrem neuen Anbieter eine hohe Nachzahlung ins Haus steht. Das ist dreist von E.ON!

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Was kostet ein Bürger?

Kaum geboren, kostet ein Bürger in dieser Republik auch schon Geld. 11,45 Euro. Nicht etwa für Windeln oder derlei Kram. 10,50 Euro für die Ausstellung der Geburtsurkunde und Kopien davon. 1,45 Euro Porto für den Versand dieser Unterlagen an mich. Dabei sollten Kinder, von denen wir ja (angeblich) zu wenige haben, kostenlos sein.

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