Archive for August, 2007

Paprika

Paprika heißt der zweite Film, den ich mir am zweiten Tag des Fantasy Filmfests ansah. JapOmeU – Japanische Originalverison mit englischen Untertiteln. Soviel im Dunkeln zu lesen strengte mich dann doch an.

Ich habe den Film inhaltlich ohne Erklärung (und ohne Vorwissen, welches ich mir über das Begleitheft zum Filmfest hinaus eh nicht hole) nicht wirklich verstanden. Traum und Wirklichkeit, Träume, die sich vermengen, Menschen, denen die Träume geraubt werden und die als leere Hülle zurückbleiben. Und alles für das Gute, um den Menschen zu helfen – ursprünglich. Denn natürlich gibt es immer jemanden, der da andere Pläne hat.

Mir hat Film trotzdem recht gut gefallen. Wunderbar gezeichnet, schöner und eigentlich immer stimmiger Einsatz von CGI. Die Musik, immer ein bisschen fremd und zu popig, war gut. Man muss sich wohl darauf einlassen. Interessanter Film, wenn auch verwirrend.

Paprika

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Out Of The Blue

Fantasy Filmfest in Hamburg, zweiter Tag. Drei Filme habe ich gestern gesehen. Der erste in der Reihe war Out Of The Blue.

Out Of The Blue ist die Verfilmung des Romans Aramoana: Twenty Two Hours of Terror, welcher wiederum auf einem Amoklauf in Aramoana, Neuseeland, beruht.

Zu Beginn werden einige Charaktere, die später eine Rolle spielen werden, kurz vorgestellt, alles Alltagsszenen. Ein ganz normaler Tag. Es dauert nicht lang, bis David Gray seine Untaten beginnt.

Der Film macht von da an richtiggehend wütend. Die Willkürlichkeit, die Sinnlosigkeit und letztlich die Hilflosigkeit der Opfer sind schockierend. Gray schießt wahllos auf alles, was ihm ins Blickfeld kommt.

Out Of The Blue bemüht sich nicht, Gründe für diese Tat zu liefern. Klar wird nur, dass Gray ein Außenseiter und heimlicher Waffennarr war. Seine Persönlichkeit wird als labil und anfällig geschildert. Letztlich kommt es wegen einer Lappalie zum Ausbruch. Die folgenden Stunden werden geradlinig und spannend gezeigt. Die Bewohner Aramoana’s harren zu Tode geängstigt in ihren Häusern aus. Etwa 24 Stunden. Dann wird David Gray von der Polizei erschossen.

Der bisher beste Film des FFF den ich gesehen habe.

Out Of The Blue

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Invite Share

Es kommt ja immer wieder mal vor, dass man eine Website, einen Webservices oder einfach eine Desktop-Anwendung ausprobieren möchte. Und scheinbar noch öfter kommt es vor, dass sich diese Seiten und Services im geschlossenen Beta-Stadium oder ähnlichem befinden. Sprich: Man kommt häufig nur per Einladung rein. Das ist zumindest mein Eindruck.

Einladungen bestehen häufig aus Codes oder Links mit Code oder ähnlichem.

Mit Invite Share (auch ohne Einladung zugänglich, hehe) wurde vor einiger Zeit schon ein Service geschaffen, der dem Problem ein wenig entgegenwirken soll. Bei Invite Share kann sich jeder angemeldete Benutzer für eine bestimmte Website oder Anwendung in eine Liste für Einladungen aufnehmen lassen. Derjenige, der wiederum die Einladungen (Codes etc.) anbietet, kann dann entscheiden, ob er mir eine solche zukommen lässt. Sehr einfach also. Ich nehme an, wenn man selbst ein paar Einladungen beisteuert, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch größer, eingeladen zu werden. Nehmen und geben.

Invite Share wurde übrigens unlängst von TechCrunch aufgekauft.

Invite Share

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„Hartz-IV-Kinder“

Heute morgen habe ich im Hamburger Abendblatt einen Artikel zur finanziellen Lage von Schulkindern gelesen. Abgesehen von diesem und jenem, bin ich an folgendem hängengeblieben:

Danach sind unter insgesamt 221 400 Schülern an allgemeinbildenden und privaten Schulen rund 55 300 „Hartz-IV-Kinder“.

Wie kann das sein?! Ein Viertel dieser Kinder (in Hamburg) leben von Hartz IV?! Das ist eine beträchtliche Menge, finde ich. Erklären kann ich sie mir nicht.

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Black Sheep

Teils spannende, teils sinnlose, teils geschmacklose, teils sehr alberne Filme wird es auch dieses Jahr wieder beim Fantasy Filmfest geben, heute in Hamburg begonnen. Der diesjährige Eröffnungsfilm heißt Black Sheep.

Black Sheep Poster

Ich habe diesen Film gerade gesehen. Er ist tatsächlich albern, sinnlos, geschmacklos und manchmal auch spannend. Alles in allem aber ist er für einen Eröffnungsfilm zu schwach – wie es meiner Meinung nach Severance, Eröffnungsfilm im letzten Jahr, auch war.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Irgendwo in Neuseeland liegt eine große Farm, auf der Schafe gezüchtet werden – welches Tier auch sonst?! Der Besitzer dieser Farm ist nicht ganz bei Trost, könnte man sagen. Er führt Genmanipulation an den Tieren durch, um bessere hervorzubringen. Klar, dass das schiefgeht, ein Schaf (oder sollte ich sagen Schäfchen) in die freie Wildbahn gelangt und sich dabei herausstellt, dass es eine Art Zombievirus für Schafe in sich trägt. Zudem zeigt sich, dass Schafe eigentlich nicht gut auf Menschen zu sprechen sind, hehe. Aber wen interessiert bei diesem abstrusen Film schon die Geschichte?!

Es gibt viel Wolle zu sehen, ne Menge Blut und Gedärme, um Ernst bemühte Schauspieler, natürlich schöne Landschaften und ein wirklich schräges Happy End. Ach ja: Eine minimale Love Story darf natürlich auch nicht fehlen. Nur eines habe ich nicht gesehen: Schwarze Schafe.

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Weewar

weewar.com corner

Vor einer Weile schon habe ich Tobias und andere auf Weewar aufmerksam gemacht. Wir spielen diesen kleinen Strategie-Hit noch immer recht gern. Weewar erinnert sehr stark an die guten alten Klassiker wie Battle Isle oder History Line: rundenbasiertes Einheiten-Schieben, angreifen, verteidigen, Basen übernehmen, neue, bessere Einheiten bauen. Optisch orientiert sich Weewar ebenfalls an den alten Hits: schlichte, bunte, aber sehr übersichtliche Pixelgrafik. Das hat Charme.

Ich gebe zu, dass ich vor etwa zwei Monaten regelrecht sehnsüchtig darauf wartete, den nächsten Zug machen zu können. Das hat sich jetzt relativiert. Der Grund ist die Zeit, die ich für das Spiel aufgebracht habe. Wenn ich merkte, dass ich den nächsten Zug in einer Partie machen konnte, dann habe ich mich auch tatsächlich umgehend angemeldet und minutenlang zu grübeln begonnen. Naja, das stört die Arbeit. Ich musste das nicht tun. Aber ich wollte … das Spiel vorantreiben, hehe .

Ich kann dieses simple Browsergame jedem empfehlen: http://weewar.com

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Snapshots

Ich mag SnapShots. Und deshalb habe ich die minimalen Änderungen am Blog vorgenommen, damit SnapShots auch hier gesehen werden können.

Im Grunde sind SnapShots nur kleine Vorschauen zu Links – im Falle von Seelenradio nur zu externen Links. Einfach mit dem Mauszeiger über einen Link gehen, der von einem kleinen Icon gefolgt wird – so wie dieser hier. Es dauert einen Augenblick und die Vorschau der Seite poppt unmittelbar über oder unter dem Link auf.

Wie gesagt: Ich mag es.

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Neues Helferlein: WordPress

Alle Jahre wieder ändere ich die Software, die diesen Blog antreibt. Nicht, weil ich so wenig zu tun hätte oder so. Vielmehr, weil die jeweilige Software meinen Ansprüchen nicht mehr vollends genügt. Zuletzt kam Textpattern zum Einsatz. Sehr schlank, sehr schnell und einfach zu handhaben. Eigentlich zu empfehlen. Wenn man es nutzt, so wie es ist, out of the box sozusagen, dann ist alles gut. Erweiterungen und Anpassungen sind aber meistens Hacks, deren Freund ich nicht bin.

Jetzt erledigt WordPress den Job. Der Platzhirsch, der zuverlässige. Zuletzt habe ich WordPress als Blog-Software für FEtMab eingerichtet und durchweg gute Erfahrungen gemacht.

Das verwendete Theme nennt sich übrigens Greenery. Inwiefern ich Greenery längerfristig nutzen werde, weiß ich noch nicht, zumal das Theme nicht lokalisiert ist, weshalb manche Wörter nicht in Deutsch angezeigt werden.

Wenn ich Lust und Zeit habe, dann werde ich vielleicht noch versuchen, die Einträge des letztens Blogs zu importieren.

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